Chly aber gross

(Text & Musik: Stefan Heimoz)

Gly einisch fat dr Ärnschd a
aber nimms nid z'schwär
chum eifach so wi d'bisch
mit em ne Lache derhär

U we mir so dür d'Wält gö
ir Stadt, im Wald, am Strand
de frag i mi, mys Chind
wär nimmt hie wän ar Hand?

Chly aber gross, chly aber gross
für mi bisch usse chly u inne gross

Wüu du eifach da steisch
egal wi dr Wind wäit
u dyni Wurzle schlasch
o wener grad het dräit

Du lachisch d'Mönsche a
bringsch ds Guete i ne vüre
teil merkes u teil luege
eifach näbe düre

Chly aber gross, chly aber gross
für mi bisch usse chly u inne gross

Dys Zouberwort heisst "nei"
das isch gar nid so schlächt
o wes di Grosse närvt
hesch mängisch eifach rächt

Du geniersch di nie
z'gränne oder z‘lache
u Steine, Blätter, Glungge
sy ganz wichtigi Sache

Chly aber gross, chly aber gross
für mi bisch usse chly u inne gross

Pass guet uf dass d'Tür zu dyre Chindheit
o we du älter wirsch nie ganz zue geit...

Chly aber gross, chly aber gross
für mi bisch usse chly u inne gross

 

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